Die technische Analyse verfolgt einen „bescheideneren“ Ansatz als die Fundamentalanalyse und erklärt sich selbst für völlig unfähig, den „richtigen Preis“ irgendeines Finanzvermögens zu ermitteln. Darüber hinaus betrachtet er den Markt nicht als einen vollkommen rationalen und effizienten Mechanismus, sondern glaubt, dass emotionale Faktoren wie Gier, Angst und Hoffnung sowohl im Angebot als auch in der Nachfrage stets vorhanden sind, da der Markt aus Menschen besteht, die dazu neigen, bereits im Laufe der Zeit angenommene Verhaltensweisen zu wiederholen.
Lassen Sie uns den Handel analysieren
Für einen technischen Analysten ist es daher nicht wichtig, das „Warum“ einer bestimmten Marktbewegung zu verstehen, noch ob diese „rational“ ist oder nicht: Aus dieser Perspektive kann niemand sagen, dass ein Preis „zu“ hoch oder „zu“ niedrig ist, denn ein Preis kann sogar für einen langen Zeitraum auf einem irrationalen Niveau verharren, lange genug, um denjenigen große Verluste zu verursachen, die sich der Illusion hingaben, sie seien die einzigen, die den „wahren“ oder „richtigen“ Preis kennen.
Das einzige Ziel besteht darin, zur richtigen Zeit auf der richtigen Seite zu sein, um Verluste zu minimieren und Gewinne zu maximieren. Mithilfe der technischen Analyse können wir aus einer Risiko-Ertrags-Perspektive attraktive Markteinstiegs- und -ausstiegsniveaus identifizieren und außerdem den genauen Zeitpunkt für den Einsatz bzw. das „Timing“ ermitteln. Technische Analysten geraten häufig in Konflikt mit Fundamentalanalysten, obwohl die beiden Ansätze sich ergänzen können.
Während der Fundamentalanalyst Wertpapiere oder Finanzanlagen identifiziert, die langfristig rentabel sein sollten, kann der technische Analyst Hinweise zum besten Zeitpunkt für den Markteinstieg, das „Timing“, sowie ein Kursziel für die Schließung der Position geben, hoffentlich mit einem „Take Profit“ (d. h. mit Gewinn), manchmal aber auch mit einem „Stop Loss“ (d. h. mit Verlust). Für den Intraday-Handel und den weniger als monatlichen Handel scheint es vorzuziehen, nur die technische Analyse zu verwenden, da solche kurzen und schnellen Marktbewegungen nicht durch fundamentale Faktoren bestimmt werden. Die technischen Analysen basieren auf drei theoretischen Annahmen:
- Die Preise „rabattieren“ alles;
- Der Markt bewegt sich im „Trend“;
- Geschichte wiederholt sich.
Die zugrunde liegende Annahme besteht darin, dass die aus der Interaktion zwischen Angebot und Nachfrage resultierenden Preise alle auf dem Markt verfügbaren Informationen widerspiegeln, selbst diejenigen, über die nur eine kleine Gruppe von Menschen verfügt. Aus diesem Grund vermeidet der „reine“ technische Analyst die Berücksichtigung fundamentaler Daten, nicht weil er sie für unwichtig hält, sondern einfach, weil sie, wenn sie wichtig wären, bereits in den Preisen enthalten wären.
Der Markt bewegt sich nicht völlig zufällig, sondern folgt Trends. Ein Trend gilt als intakt, bis er klare Anzeichen einer Erschöpfung oder Umkehr zeigt. Das Ziel des technischen Analysten besteht darin, den aktuellen Trend zu erkennen, um Positionen in Richtung des Trends einzunehmen, ohne die Absicht zu haben, bei Tiefstkursen zu kaufen oder bei Höchstkursen zu verkaufen, sondern sich damit zufrieden zu geben, zumindest einem Teil des aktuellen Trends zu folgen.
Die Geschichte neigt dazu, sich zu wiederholen, weil die „Akteure“ immer dieselben sind, das heißt Menschen, die gewinnen wollen, Angst vor dem Verlieren haben und sich wie ein Pendel zwischen Begeisterung und Angst bewegen. Daher kann die Vergangenheit auch wertvolle Hinweise für die Zukunft liefern. Durch die Analyse der Graphen historischer Reihen ist es möglich, einige zu identifizieren "Muster”, oder grafische Zahlen, die dazu neigen, sich mit größerer Wahrscheinlichkeit in eine bestimmte Richtung aufzulösen und so dem technischen Analysten dabei helfen, statistisch fundierte Prognosen zu formulieren.
Das Ziel besteht nicht darin, immer richtig zu liegen, sondern in mindestens 6 von 10 Fällen die richtige Vorhersage zu treffen und in jedem Fall operative Hinweise zu geben, um selbst die schwierigsten und gefährlichsten Marktsituationen mit einer rationalen und disziplinierten Methode zu bewältigen. Im Wesentlichen ist die technische Analyse ein Werkzeug, fast immer „das Werkzeug“, zur Entscheidungsfindung beim Handel und im Zusammenhang mit Operationen auf dem Referenzmarkt. Der Markt muss daher anhand der Grafik und nicht anhand des Preises beobachtet werden.
Wie bei jedem Werkzeug empfiehlt es sich, alle Aspekte zu verstehen, um es effizient und effektiv nutzen zu können. Natürlich kann neben dem Studium nur die Erfahrung nützliche Hinweise dazu geben, wie und wann man es anwenden sollte. An virtualcurrencies.com darüber hinaus finden Sie viele der grundlegenden und anspruchsvolleren Elemente, die ausreichen, um die entlegensten Bereiche der Technik zu entdecken; Anschließend bleibt es dem einzelnen Händler überlassen, die Thematik anhand praktischer Übungen zu vertiefen.
Ich persönlich werde nie müde zu betonen, dass es beim Trading nicht unbedingt notwendig ist, ausgefeilte Techniken anzuwenden. Vielmehr ist es oft viel produktiver, aus den vielen Tools diejenigen auszuwählen, die am besten zu den eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten passen. Letztendlich ist es daher eine Frage der Mittel, die besten Trading-Situationen auf dem Chart zu erkennen. Dank der technischen Analyse verfügt der Anleger über ein umfassendes Set an analytischen Werkzeugen, die es ihm ermöglichen, seine eigenen Entscheidungen mit maßvoller Ruhe zu treffen und diese während seiner gesamten Karriere beizubehalten. Dies ist letztendlich das ultimative Ziel der technischen Analyse für erfahrenere Händler.
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